SILYMARIN AL Hartkapseln 100 St
| Hersteller/Vertrieb | ALIUD Pharma GmbH |
| Artikelnummer: | 00966702 |
| Packungsgröße | 100 St |
| Darreichungsform | Hartkapseln |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| auf Lager |
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30 StZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Details
SILYMARIN AL Hartkapseln
Hilfe aus der Natur: Silymarin
- Pflanzliches Arzneimittel
- Regt die Regenerationsfähigkeit der Leber an
- Zur unterstützenden Behandlung bei chronischentzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden
Was tun bei Lebererkrankungen?
Die Leber ist ein wichtiges Organ für unseren Stoffwechsel: unter anderem spielt sie bei der Entgiftung des Körpers sowie bei der Fettverdauung eine zentrale Rolle. Täglich produziert die Leber beispielsweise 1 Liter Galle, um die Fette in der Nahrung verdaulich zu machen. Erkrankungen der Leber wie Leberentzündungen oder Leberzirrhose können viele unterschiedliche Ursachen haben: Neben Viren, Alkohol und Medikamenten können auch Übergewicht, Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen die Leber schädigen. Mögliche Beschwerden sind meist eher unspezifisch und äußern sich zum Beispiel in Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Druckgefühl im rechten Oberbauch. Da chronische Lebererkrankungen jedoch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben, ist eine unterstützende Behandlung wichtig, zum Beispiel durch das pflanzliche Arzneimittel SILYMARIN AL.
Bewährter Wirkstoff
Extrakte aus Mariendistel Früchten haben eine leberschützende Wirkung und regen die Regenerationsfähigkeit der Leber an. Silymarin ist ein Gemisch aus Silibinin, Silidianin, Silichristin und weiteren Flavonolderivaten aus Mariendistelfrüchten.
Der wirkstoffhaltige Trockenextrakt aus Mariendisteln stabilisiert die Zellmembran von Hepatozyten und verhindert so, dass Zellgifte in die Leberzelle eindringen können. Darüber hinaus stimuliert Silymarin die Proteinbiosynthese und regt die Zellregeneration sowie die Bildung neuer Hepatozyten an. Weiter kann Silymarin, aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaft als Radikalfänger, aggressive zellschädigende Sauerstoffverbindungen abfangen und deren schädigende Wirkung auf Zellmembranen abmildern.
Lebererkrankungen vorbeugen
Um die Leber nicht zu schädigen, sollte Alkohol nur in Maßen getrunken werden: Als tägliche Grenze für risikoarmen Alkoholgenuss gilt ein halber Liter Bier bzw. ein viertel Liter Wein für Männer und ein viertel Liter Bier bzw. ein achtel Liter Wein für Frauen.
Schutz durch Impfung
Vor einer Leberentzündung durch Hepatitis A- oder Hepatitis B-Viren können Sie sich durch eine Impfung schützen. Hepatitis A-Viren gelangen durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel in den Körper. Hepatitis B-Viren können bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen werden.
Gesunde Ernährung
Bei akuten und chronischen Lebererkrankungen empfiehlt es sich, auf eine leichte Vollkost mit 5-6 kleinen Mahlzeiten pro Tag zu setzen. Falls Sie bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen, sollten Sie diese meiden. Übrigens: Kaffee dürfen Sie gerne trinken - er hat sogar einen schützenden Effekt bei chronischen Lebererkrankungen. Doch auch hier gilt: Nicht übertreiben und in Maßen genießen.
Häufige Fragen & Antworten
Darf ich SILYMARIN AL zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen?
Durch Besserung der Leberfunktion unter der Einnahme von SILYMARIN AL kann der Abbau von anderen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln verändert werden, sodass gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden muss. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden.
Was muss ich tun, wenn ich eine Einnahme vergessen habe?
Sollten Sie die Einnahme von SILYMARIN AL vergessen haben, nehmen Sie bei der folgenden Einnahme nicht die doppelte Dosis ein. Fahren Sie stattdessen mit der Einnahme fort, so wie in der Gebrauchsinformation beschrieben oder mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin besprochen.
Was ist eine Leberzirrhose?
Die Leberzirrhose ist das Endstadium chronischer Leberkrankheiten, die Leber ist verhärtet, vernarbt und geschrumpft. Hauptursache für die Leberzirrhose ist Alkoholmissbrauch, sie kann aber auch die Folge einer Hepatitis sein oder durch Missbrauch von Reinigungsmitteln (z. B. durch Inhalationen), Betäubungsmitteln oder Medikamenten entstehen. Eine Leberzirrhose muss unbedingt behandelt werden, da die Leber ihre wichtigen Funktionen sonst nicht aufrechterhalten kann.
Pflichtangaben:
SILYMARIN AL Wirkstoff: Trockenextrakt aus Mariendistelfrüchten. Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Hinweis: Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen Stand: August 2013
Anwendung
Soweit ärztlich nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder über 12 Jahren 3-mal täglich eine Hartkapsel SILYMARIN AL unzerkaut oder zerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten ein. Die Hartkapseln sollten nicht im Liegen eingenommen werden.
Die Anwendungsdauer von SILYMARIN AL ist zeitlich nicht begrenzt und sollte daher mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt entschieden werden. Sollten trotz der Einnahme von SILYMARIN AL die Beschwerden fortbestehen, sollte der Arzt/die Ärztin aufgesucht werden.
Hinweise
Enthält Lactose.
Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Inhaltsstoffe
Wirkstoff
1 Hartkapsel enthält: 136–160 mg Trockenextrakt aus Mariendistelfrüchten (50–70:1) entspr. 86,5 mg Silymarin (berechnet als Silibinin, HPLC), Auszugsmittel: Aceton.
Sonstige Bestandteile: Gelatine, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid, Eisen(III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171)
Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.
| PZN | 00966702 |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb: |
ALIUD Pharma GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 19 D-89150 Laichingen |
| Packungsgröße | 100 St |
| Packungsnorm | N3 |
| Produktname | SILYMARIN AL Hartkapseln |
| Darreichungsform | Hartkapseln |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt (50-70:1); Auszugsmittel: Aceton |
| Pfl. Arzneimittel | ja |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Gottlieb-Daimler-Straße 19
89150 Laichingen
Deutschland
Webseite: https://www.aliud.de/
Tel: +49 7333 9651-0
E-Mail: info@aliud.de
Impressum: https://www.aliud.de/metaseiten/impressum
Zusatzbeschreibung
Pflanzliches Arzneimittel
Regt die Regenerationsfähigkeit der Leber an
Unterstützend bei chronischentzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen Leberschäden
Anwendungshinweise
- Die Hartkapseln können unzerkaut oder zerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) nach den Mahlzeiten, wie oben angegeben, eingenommen werden.
- Die Hartkapseln sollten nicht im Liegen eingenommen werden.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis
- Erwachsene und Kinder über 12 Jahren nehmen 3-mal täglich 1 Hartkapsel (entspr. 3-mal 86,5 mg) ein.
- Dauer der Anwendung
- Die Anwendung des Arzneimittels ist nicht prinzipiell begrenzt; über die Dauer der Anwendung sollte jedoch der Arzt entscheiden. Sollten trotz der Einnahme des Präparats die Beschwerden fortbestehen, sollte der Arzt aufgesucht werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Bei Verdacht auf Überdosierung mit diesem Arzneimittel verständigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
- Überdosierungserscheinungen sind bisher nicht beobachtet worden. Beschriebene Nebenwirkungen können verstärkt auftreten. Ein spezielles Gegenmittel ist nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie zu wenig eingenommen haben oder die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Gebrauchsinformation beschrieben, fort.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Lebererkrankungen.
- Es wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei chronischentzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Mariendistel und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Bis zu 2 m hohe Distel mit großen dunkelgrün-weiß marmorierten Blättern und auffälligen purpurfarbenen Blüten
- Vorkommen: Europa, vor allem sonnige, eher karge Standorte im Mittelmeerraum
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Silymarin, das ein Gemisch aus verschiedenen Wirkstoffen ist (Silibinin, Silychristin, Silydanin)
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus Kraut und Früchten
Insbesondere Mariendistelfrüchte haben ausgeprägte leberschützende Eigenschaften. Ihre Inhaltsstoffe schirmen zum einen die Leber vor zahlreichen Giften, zum Beispiel Alkohol, ab. Gleichzeitig fangen sie auch schädigende Stoffe ab und fördern die Bildung neuer Leberzellen. Ausserdem vermindert die Mariendistel die Bildung von entzündungserregenden Stoffen im Körper.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Stück
148 mg Mariendistelfrüchte Trockenextrakt, (50-70:1), Auszugsmittel: Aceton
86.5 mg Silymarin
+ Eisen (III) oxid
+ Gelatine
+ Lactose 1-Wasser
+ Magnesium stearat
+ Silicium dioxid, hochdispers
+ Titan dioxid
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Mariendistelfrüchte und/oder andere Korbblütler oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- während der Schwangerschaft und Stillzeit,
- von Kindern unter 12 Jahren.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
- Magen-Darm-Beschwerden, leicht abführende Wirkung
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B. Hautausschlag, Atemnot oder Juckreiz
- Sehr seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelter von 10.000)
- Ein Fall eines Asthmaanfalls wurde berichtet
- Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
- Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
- Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Durch Besserung der Leberfunktion unter der Einnahme von diesem Arzneimittel kann die Verstoffwechselung von anderen gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln verändert werden, so dass gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden muss.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von diesem Präparat und Amiodaron (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) ist nicht ausgeschlossen, dass die antiarrhythmische Wirkung von Amiodaron verstärkt wird.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Sie sollten Alkohol meiden, da dadurch die Leber geschädigt werden kann.
Schwangerschaftshinweise
Wechselwirkungen
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Das Präparat darf wegen nicht ausreichender Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Hinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (Alkohol).
- Bei Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbungen, Gelbfärbung des Augenweiß) soll ein Arzt aufgesucht werden.
- Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen geeignet.
- Bei akuten Vergiftungen ist umgehend der Arzt aufzusuchen.
- Kinder
- Zur Anwendung von dem Arzneimittel bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Das Präparat soll deshalb nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bisher sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt geworden.